Nach dem Überfall – Was tun in Radevormwald? (Update 17.3.)

Die VVN-BdA Radevormwald lädt ein:

In der nächsten Woche möchten wir Politik und Initiativen, aber auch Verwaltung, Polizei und Presse und natürlich auch die Einwohner aus Radevormwald und den umliegenden Städten an einen Tisch bringen. Wir laden zu einem Treffen in den Bürgertreff im Bürgerhaus der Stadt Radevormwald, um nach diesem faschistischen Angriff darüber zu sprechen, wie dem Wiederaufflammen neofaschistischer Gewalt in Radevormwald am Besten begegnet werden kann.

Wieder faschistische Gewalt an der Wupper – Was tun?

21. März 2017, 19 Uhr

Bürgertreff im Bürgerhaus, Schloßmacherstraße 4-5, 42477 Radevormwald

Die rechte Szene ist überlokal vernetzt. Eine solche Vernetzung müssen auch wir voran treiben. So gehören zu den Eingeladenen nicht nur die demokratischen Fraktionen aus Radevormwald und den umliegenden Städten, sondern auch Initiativen und Vereine wie „Unser Oberberg ist bunt, nicht braun!“, der „Runde Tisch gegen Rechts – für Demokratie und Freiheit e.V.“ Radevormwald, „Remscheid tolerant“, das „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“ und „Solingen ist bunt“.

Wir hoffen hier auf rege Teilnahme.

 


 

Für den 21.03.2017 um 19 Uhr laden wir Politik, Verwaltung, Presse, Polizei, Initiativen und Bürger in den Bürgertreff im Bürgerhaus ein, mit uns darüber zu diskutieren, was nach dem faschistischen Angriff auf Jan Bäcker in den Wupperorten getan werden kann und muss. Bedauerlicherweise kann Michael Ruhland nicht an unserem Treffen teilnehmen. Als Moderator für das Treffen konnten wir stattdessen Patrick Fels von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln (http://www.mbr-koeln.de) gewinnen. Fels ist mit der besonderen Situation in Radevormwald bestens vertraut. Als neutrale Fachkraft wird er außerdem den verschiedenen Interessen des breiten Teilnehmerkreises gerecht.

Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass unser Mitglied Jan Bäcker wieder weitestgehend genesen ist. Zwar wird er noch eine Weile mit den Konsequenzen der Attacke zu leben haben, aber er fühlt sich wieder fit genug, um am 21.03.2017 zu kommen und selbst von dem Angriff zu berichten.
Jan ist entschlossen, sich nicht einschüchtern lassen. Diese Einstellung machen wir uns zu eigen. Wir werden in unserem Engagement nicht nachlassen – wir werden es intensivieren.