Aufruf zur Gegendemo am 4.3.: Kein Platz für Nazis in Wuppertal & anderswo – Seid laut, sagt NEIN

Der Wuppertaler Nazi Kevin Koch, seines Zeichens NRW-„Spitzenkandidat“ der Nazisplittergruppe „Die Rechte“, will am 4. März 2017 durch Wuppertal marschieren. Unter dem rassistischen Moto  „Massenzuwanderung stoppen“ wollen die Nazis ab 13:00 Uhr vom Berliner Platz in Oberbarmen über die B7 bis zum Barmer Bahnhof laufen. Eine Zwischenkundgebung soll es am Werth / Werther Brücke geben. Um 16 Uhr soll der Marsch vorbei sein.

Dies ist ein weiterer Versuch der Nazis, gegen geflüchtete Menschen zu hetzen. Ob auf Facebook, auf der Straße und zunehmend in den Parlamenten verbreiten sie die rassistische Stimmung. In den vergangenen Jahren gab es sehr viele Übergriffe auf Geflüchtete und Brandanschläge auf Unterkünfte. Diese bleiben mehr oder weniger unbeachtet, lösen kaum noch hörbare Empörung aus und bleiben strafrechtlich oft unverfolgt. Die Nazis wollen von dieser rassistischen Stimmung in einigen Teilen der Bevölkerung profitieren und sie weiter anheizen. Diese Stimmung speist sich aus einem Rechtstrend im Westen: Der Rassist Trump ist US-Präsident, in Frankreich greift Le Pen nach der Macht und in Ungarn regiert der Faschist Orban. In Deutschland versucht vor allen anderen die AfD, aus diesem Trend Profit zu schlagen.

Auch wenn derzeit die erfolgreichere rassistische Politik von der AfD betrieben wird und auch wenn das durch „Die Rechte“ vertretene Spektrum der Faschisten sicherlich zahlenmäßig nicht das Größte ist, ist es dennoch sicher, dass genau aus diesem Spektrum der harten Neofaschisten viele der schrecklichen, unmenschlichen und brutalen Übergriffe gegen Geflüchtete verübt werden.

Genau deshalb wollen wir den Nazis weder die Straße noch andere Orte überlassen!

Deshalb kommt alle um 12:30 Uhr zum Bahnhof in Wuppertal-Oberbarmen! Studiert vorher gründlich den Stadtplan und seid mobil, spontan und kreativ!

Aktuelle Infos vor und am 04.03. bekommt Ihr hier und bei Facebook: https://www.facebook.com/wuppertalkeinplatzfuer/

Folgt am Demotag diesem Twitter: @Nazisweg

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